Möglicher neuer Standort

Auf der Suche nach einem Standort der Lokomotive sowie einem Wagen zeichnet sich möglicherweise eine Lösung ab: Beim Landgasthof Talhaus könnte im Bereich des heutigen Spielplatzes ein teilverglastes und mit originalem Geleise versehenes Ausstellungsgebäude errichtet werden, worin die Dampflok sowie der Personenwagen B48 und der Güterwagen G208 untergebracht werden könnte.

Die Talhaus AG würde das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen und die Erstellung des Gebäudes „dulden“. Nach heutiger Planung würde die Station Talhaus im Jahre 2017 neu erstellt. Die Überführung des Zuges dorthin wäre dann, leider, auch die letzte Fahrt der «Gedeon Thommen».

Noch handelt es sich dabei allerdings erst um ein Projekt, über dessen Realisierung in den nächsten Monaten entschieden wird. Noch offen ist auch die Finanzierung, die Eigentumsverhältnisse, die Instandhaltung und die generellen Zuständigkeiten.

Abweichend zu früheren Verlautbarungen wird der Verein Dampfzug Waldenburgerbahn VDWB deshalb nicht bereits im Frühjahr 2017 aufgelöst, sondern erst nach Erfüllung dieser letzten Aufgabe.

Sollte das Projekt Talhaus nicht zustande kommen, müssten Alternativen erarbeitet werden, die bereits angedacht wurden. Wir werden Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

5 Gedanken zu “Möglicher neuer Standort

  1. Da hat es das Waldenburgerlie doch noch erwischt. Ich finde es eine Schande,das Ihrer Behörden, so einen Unsinn veranstalten. Im Nachbarland Österreich fahren auch teilniederflurige Pendelzüge. Die scheinen ja allen Anforderungen gerecht zu werden. Da muß ich doch nicht noch die ganze Infrastruktur auf den Kopf stellen. Warum soll das, in einer so hoch technisierter Zeit wie der heutigen, nicht auch mit Elektrotraktion gehen. Ich hätte die Gedeon Thommen gern einmal noch unter Dampf stehend gesehen. So muß ich mich mit dem Liliput H0e Modell begnügen. Ein nicht unwesentlicher Torismusmagnet fällt damit auch weg. Man sieht an den sächsischen Schmalspurbahnen, wo 2 davon bei mir vor den Toren Dresdens schnaufen nd das ausschließlich mit Dampf. Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Ihre Fahrzeuge sind ja nun auch noch recht jung. Was soll aus den Elektropendelzügen werden? Ich hoffe für Sie und Ihre rührige Bahn alles erdenklich Gute. Möge man sich noch besinnen und die Bahn so zulassen wie sie ist und war. Schnen Gruß aus Dresden/ Sachsen sendet Ronny Kretzschmar

  2. Gäbe es nicht eine Lösung zur Schinznacher Baumschulbahn mit der Lok zu wechseln? Es war ja auch mal die Rede von Umspuhren, warum nicht zur Schinznacher Baumschulbahn auf 600mm?

  3. Ennet der Grenze wäre sogar ein Weiterbetrieb des Waldeburgerli möglich, und zwar bei der Öchslebahn. Keine Umbauten nötig, da gleiche Spurweite (750 mm). Das wäre gar nicht allzu weit weg von Basel und man könnte gemeinsam einen Museumsbetrieb aufrecht erhalten!

  4. Wieso die Nr 5 beim Talhaus „einbalsamieren“? So ist sie doch quasi „gestorben“? Warum nicht bei einer anderen 750mm – Bahn z.B im Rheintal einsetzen? So wäre das Erbe lebendig. – Und man hätte genug Zeit für ein Crowd-Funding um einen Umbau auf Meterspur zu realisieren. -Offenbar soll dies ja machbar sein. Die Gedeon Thommen soll weiterdampfen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *