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Gemäss einem Bericht der Basler Zeitung vom 18. März 2015 werden die baulichen Voraussetzungen für den 15-Minuten-Takt durch FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) vorerst noch nicht finanziert. Kann unter diesen Umständen eine Finanzierung der gewünschten Umspurung auf Meterspur erwartet werden? 

Im Frühling 2014 hiess das Schweizer Stimmvolk die FABI-Vorlage gut. Die Finanzierung von Bahnprojekten wird damit zu einem gewissen Teil aus diesem Infrastruktur-Fonds ermöglicht. Im Falle der Waldenburgerbahn kommt der Kanton Basel-Landschaft für die Kosten des Rollmaterials auf, während FABI die Infrastruktur- bzw. Sanierungskosten finanziert.

Gemäss Basler Zeitung können jedoch die baulichen Voraussetzungen für den geplanten 15-Minuten-Takt durch FABI vorerst noch nicht finanziert werden. Dem FABI-Finanzierungstopf von jährlich 7 Milliarden Franken stehen heute nämlich schweizweit bereits Begehrlichkeiten von 48 Milliarden Franken gegenüber. Die Finanzierung von Investitionen bis zum Jahre 2030 sind bereits gesprochen (ohne Berücksichtigung der Wünsche der Waldenburgerbahn); dabei reicht der Fonds aber nicht einmal für die vollständige Finanzierung der bewilligten Projekte!

Im Herbst 2015 plant die Baselbieter Regierung den Entscheid über eine mögliche Umspurung der Waldenburgerbahn von heute 75 cm Spurweite auf Meterspur. Gemäss Finanzierungsmodell müssten diese Kosten von FABI übernommen werden. Allerdings ist vorauszusehen, dass dieses Projekt, einmal beantragt für die Zeit nach 2030, keine grossen Chancen auf Realisierung haben würde.

Ziemlich sicher dürfte damit der Traum einer Meterspur unerfüllbar bleiben. Deshalb: Geleise frei für den Waldeburgerli-Dampfzug!

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